Kastration Hündin

  • Häufige Gründe für eine Kastration

    1. Medizinische Gründe:

    Gesäugetumore/ Mammakarzinome/ “Brustkrebs“

    Hündinnen, die vor der 1. Läufigkeit kastriert werden, haben ein sehr geringes Brustkrebsrisiko von ca. 2%.
  • Häufige Gründe für eine Kastration

    1. Medizinische Gründe:

    Gesäugetumore/ Mammakarzinome/ “Brustkrebs“

    Hündinnen, die vor der 1. Läufigkeit kastriert werden, haben ein sehr geringes Brustkrebsrisiko von ca. 2%.
    Nach der 1. Läufigkeit steigt das Brustkrebsrisiko, ist aber noch deutlich geringer als bei Spätkastraten oder gar nicht kastrierten Hündinnen.

    Pathologische/Krankhafte Veränderungen der Gebärmutter/Eierstöcke:

    Hündinnen können im Laufe ihres Lebens an einer Gebärmutterveränderung (Pyometra =Gebärmuttervereiterung, Hämometra, Endometritis usw.) erkranken.
    Kastrierte Hündinnen haben keine Läufigkeiten mehr. Ihr Risiko für eine pathologische Veränderung der Eierstöcke oder Gebärmutter ist reduziert bzw. ausgeschlossen.

    Verhinderung der Scheinträchtigkeit:

    Kastrierte Hündinnen werden nicht läufig und auch nicht scheinträchtig.
    Die doch erhebliche Wesensveränderung und Anregung der Milchbildung in der Gesäugeleiste bleiben aus.

    2. Nichtmedizinische Gründe:

    Vermeidung von ungewollten Trächtigkeiten.

    Die unkomplizierte gemeinsame Haltung von Rüde und Hündin in einem Haushalt ist möglich.


    Nachteile einer Kastration:

    Aufgrund einer veränderten Stoffwechellage haben viele kastrierte Hündinnnen eine reduzierten Nährstoffbedarf, d.h. sie verwerten das Futter besser und die Futterration muss angepasst werden.

    Harninkontinenz:

    Ca. 5% der kastrierten Hündinnen neigen im Laufe ihres späteren Lebens zur Harninkontinenz = Harnträufeln.

    Die Harninkontinenz lässt sich medikamentell gut behandeln.
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